Der Umgang mit Cannabis ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Unabhängig von gesetzlichen Regelungen ist es wichtig, über mögliche Nebenwirkungen und Auswirkungen informiert zu sein. Die folgenden Informationen dienen der sachlichen Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung.
Kurzfristige mögliche Auswirkungen
Der Konsum von Cannabis kann kurzfristig unterschiedliche körperliche und psychische Reaktionen auslösen. Dazu zählen unter anderem:
- Veränderungen der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
- Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses
- Konzentrationsstörungen
- Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufprobleme
- Angstreaktionen oder innere Unruhe
Art und Intensität dieser Effekte können je nach individueller Veranlagung, konsumierter Menge und Wirkstoffgehalt variieren.
Mögliche langfristige Auswirkungen
Bei regelmäßigem oder langfristigem Konsum können sich gesundheitliche Risiken erhöhen. In wissenschaftlichen Untersuchungen werden unter anderem folgende Aspekte diskutiert:
- mögliche Beeinträchtigungen kognitiver Leistungsfähigkeit
- Auswirkungen auf Motivation und Alltagsstruktur
- erhöhte Risiken bei frühem Konsumbeginn
- mögliche Verschlechterung psychischer Erkrankungen bei entsprechend vorbelasteten Personen
Insbesondere für junge Menschen und Personen mit psychischen Vorerkrankungen wird ein erhöhtes Risiko angenommen.
Abhängigkeitspotenzial
Cannabis kann ein Abhängigkeitspotenzial entwickeln. Ein Teil der Konsumierenden berichtet von Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren oder zu reduzieren. Ein problematischer Umgang kann sich negativ auf Gesundheit, soziale Beziehungen und berufliche Leistungsfähigkeit auswirken.
Einordnung
Die Kenntnis möglicher Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil eines verantwortungsvollen Umgangs. Ziel der Aufklärung ist es, sachliche Informationen bereitzustellen, um gesundheitliche Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.